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27.12.2017

Spitzentreffen im Januar: Was hält die Gesellschaft zusammen?

Gewerkschaften und Kirchen diskutieren 16. Januar in Frankfurt

FRANKFURT.- Zu einer Diskussion über den Zusammenhalt in der Gesellschaft laden die evangelischen und katholischen Kirchen in Hessen gemeinsam mit dem DGB Hessen-Thüringen am Dienstag, 16. Januar 2018, ab 17.30 Uhr in die Evangelische Akademie (Römerberg 9) nach Frankfurt ein. Bei der öffentlichen Veranstaltung sprechen Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau, Georg Bätzing, Bischof des Bistums Limburg, und Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen. Eine Analyse der gesellschaftlichen Situation und der daraus entstehenden Herausforderungen gibt der Basler Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe Oliver Nachtwey.

Nach Angaben der Veranstalter steigen trotz guter Konjunkturdaten die Alters- und Kinderarmut in Deutschland. Auch eine Arbeitslosenquote von rund 5,5 Prozent könne nicht beruhigen, so Kirchen und Gewerkschaft. Zwar sei die Arbeitslosenzahl erneut auf 2,45 Millionen Menschen zurückgegangen. Gleichzeitig arbeiteten jedoch über acht Millionen Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder im Niedriglohnbereich. Die Schere zwischen Arm und Reich gehe weiter auseinander. Die zunehmende Angst vor einem sozialen Abstieg in großen Teilen der Bevölkerung bedrohe deshalb den Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Mit Sorge nehmen Kirchen und Gewerkschaften diese Entwicklung zur Kenntnis und suchen nach Antworten auf die Frage, was die Gesellschaft zusammen hält und den Zusammenhalt stärkt. Deshalb laden sie am 16. Januar zu der öffentlichen Diskussion ein. Die Leitungen der evangelischen Kirchen und katholischen Bistümer in Hessen sowie des DGB in Hessen-Thüringen treffen sich alle zwei Jahre, um über die gesellschaftliche Lage zu beraten.

Anmeldung bis 8. Januar 2018 unter E-Mail:  weintz(at)evangelische-akademie.de