Alle Meldungen

Zeitraum wählen:

bis

07.06.2017

Zweifeln erlaubt: Müssen Christen alle willkommen heißen?

Offener Dialog mit Kirchenpräsident und Stadtdekan

FRANKFURT.- Unter dem Motto "Zweifeln erlaubt: Müssen Christen alle willkommen heißen?" stehen der evangelische Kirchenpräsident Volker Jung (Darmstadt) und der katholische Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz zu einem offenen Dialog zur Verfügung. Am Mittwoch, 14. Juni, um 19.30 Uhr soll in der Heilig-Geist-Kirche im Dominikanerkloster über all die Themen diskutiert werden können, die in der aktuellen Debatte vermeintlich tabu sind.

„Ich weiß nicht, wie wir das mit den Flüchtlingen schaffen sollen. Aber ich traue mich das gar nicht zu sagen.“ – „Ich bin in der Flüchtlingshilfe aktiv. Aber bei der Arbeit erzähle ich das gar nicht mehr, weil dann blöde Bemerkungen kommen.“ Zwei Beispiele, wie sie oft zu hören sind. Katholische und evangelische Kirche haben sich in der Flüchtlingsfrage klar positioniert. Jeder Mensch hat ein Anrecht auf Schutz und Hilfe, gleich welcher Herkunft und Religion. Theoretisch. Aber wie ist das praktisch zu schaffen? Manche sehen außerdem die christlichen Werte unserer Gesellschaft vor allem durch muslimische Zuwanderer gefährdet.

Die Evangelische Sonntags-Zeitung, das katholische Haus am Dom und die Evangelische Akademie Frankfurt wollen diese Fragen thematisieren. Das Publikum gestaltet den Abend mit seinen Wortbeiträgen. Oder die Teilnehmer schreiben ihre Anliegen auf Zettel, die die Anwälte des Publikums dann einbringen. Wer seine Meinung schon vor dem 14. Juni äußern will, kann das auf der Facebook-Seite der Evangelischen Sonntags-Zeitung tun. Die Anwälte des Publikums werden bei der Veranstaltung die Facebook-Rückmeldungen einbeziehen.

Eintritt frei.